Buchenholz rund ohne loch

 

Saarstark
Buchenbriketts
rund ohne Loch... 
 
Holzbriketts - hergestellt aus reinem Buchenholz. Ohne Zugabe von Zusatzstoffe. CO2 neutraler Brennstoff. Für alle dafür ausgewiesenen Öfen geeignet. 5,33kWh/kg - otpimal zum Heizen. DINPlus zertifiziert.
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Holzbriketts günstig kaufen-
wirtschaftlich und umweltfreundlich

Holzbriketts sind eine praktische, wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative zu Brennholz, Kohle, Gas oder Öl. Sie haben einen hohen Heizwert, sind frei von Schadstoffen und Schädlingen, die Anschaffung ist vergleichsweise kostengünstig und es fällt nur ein geringer Anteil Asche an, die umweltfreundlich entsorgt werden kann. Die DIN-zertifizierte Herstellung von Holzbriketts gewährleistet ständige Kontrollen und somit einen hohen, gleichbleibenden Qualitätsstandard. Durch den geringen Feuchtigkeitsanteil in Holzbriketts werden außerdem der Brennraum und Schornstein von Kamin oder Ofen geschont und die mit der Verbrennung verbundene geringe Rauchbildung belastet die Umwelt nicht unnötig. Ein weiterer Vorteil von Holzbriketts gegenüber Brennholz liegt in der hohen Kompressionsdichte, was neben einer längeren Brenndauer eine platzsparende Lagerung ermöglicht.

Din-zertifizierte Herstellung von Holzbriketts

Holzbriketts, die nach DINplus / EN 14961-3 zertifiziert sind, entsprechen dem höchsten Qualitätsstandard und unterliegen ständigen Kontrollen. Die Kontrollen umfassen den Schadstoff- und Schädlingsgehalt, den Feuchtigkeitsgehalt, die Dichte, den Aschegehalt und natürlich den Heizwert der Holzbriketts. Damit ist gewährleistet, dass hochwertige Holzbriketts frei von umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen wie Lacken und anderen chemischen Substanzen sind und beim Abbrennen möglichst wenig Rauch bilden und nur geringe Rückstände hinterlassen, die wiederum umweltfreundlich entsorgt werden können. Neben der Umwelt und der Gesundheit wird durch die Kontrollen der Holzbriketts die Langlebigkeit des Ofens oder Kamins begünstigt, da sich verhältnismäßig wenige Rückstände ablagern. Dies wiederum schont nochmals den Geldbeutel, denn mit Holzbriketts fallen weniger Reinigungs- und Wartungsarbeiten an als bei der Nutzung von Brennholz oder Kohlebriketts

Herstellung und Aufbewahrung von Holzbriketts

Bei der Herstellung hochwertiger Holzbriketts findet ausschließlich naturbelassenes und unbehandeltes Holz Verwendung, um die Richtlinien für die DIN-Zertifizierung einzuhalten. Da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, zählen Holzbriketts zu den biogenen Brennstoffen. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen sind Holzbriketts klimaschonend, da bei der Verbrennung kaum schädliche Gase entstehen und nur wenig Gas entweicht. Holzbriketts werden unter einem Druck von mehreren hundert Bar gepresst. Hierzu werden beispielsweise Reste wie Hobel- oder Sägespäne verwendet, die andernfalls entsorgt werden müssten. Durch die hohe Kompression wird einerseits erreicht, dass Holzbriketts aufgrund der Verdichtung nur einen geringen Feuchtigkeitsanteil aufweisen, andererseits wird so eine platzsparende Lagerung ermöglicht. Die handlichen Holzbriketts können auf kleinem Raum aufbewahrt werden: Wo Brennholz mehrere Schüttraummeter Platz in Anspruch nehmen kann, werden Holzbriketts mit der gleichen Brenndauer einfach in einer Ecke übereinandergestapelt. Es ist eine saubere Lagerung möglich, außerdem sind Holzbriketts sind frei von Schädlingen - die Aufbewahrung ist auch im Wohnraum möglich.

Verwendungsmöglichkeiten von Holzbriketts

Holzbriketts können in allen Festbrennstoffanlagen verwendet werden. Dazu zählen Kamin- und Kachelöfen oder Küchenherde. Auch zur Befeuerung der Zentralheizung eignen sich Holzbriketts und sogar zum Grillen finden Holzbriketts anstelle von Kohle Verwendung. Mit einer Restfeuchte von in der Regel weniger als zehn Prozent sind Holzbriketts im Vergleich zu Brennholz sehr ergiebig, denn ihr Volumen ist bis zu drei Mal geringer. Die geringe Restfeuchte erklärt auch die geringere Rauchbildung bei der Verbrennung.

Vorteile von Holzbriketts gegenüber Brennholz und Braunkohlebriketts

Braunkohlebriketts sind etwa so ergiebig wie Holzbriketts. Bei Holz verhält es sich anders: Frisches Brennholz weist, je nach Holzart, bis zu 60 Prozent Feuchtigkeitsgehalt auf und selbst nach zweijähriger Lagerung ist mit 10 bis 20 Prozent wesentlich mehr Restfeuchte enthalten als in Holzbriketts, die in hochwertiger Ausführung meist weniger als 7 Prozent Restfeuchte aufweisen. Aus demselben Grund bleibt trotz hohem Heizwert bei Holzbriketts auch nur ein geringes Aschevolumen zurück und es fallen weniger Reinigungsarbeiten an. Ein weiterer Unterschied zwischen Brennholz und Holzbriketts ist die Größe. Durch die Kompression ist die Partikeldichte bei Holzbriketts höher, es ist also auf kleinerem Raum mehr Substanz darin. Darauf ist die längere Brenndauer zurückzuführen - Holzbriketts sind also ergiebiger als Brennholz. Der tatsächliche Heizwert von Holzbriketts ist vor allem von der Holzart abhängig, auch der Rindenanteil beeinflusst den Heizwert. Grundsätzlich ist der von Nadelhölzern wie Fichte höher als der von Laubhölzern. Als durchschnittlicher Richtwert gilt für Holzbriketts mit einem Feuchtigkeitsanteil von unter 10 Prozent ein Heizwert von 5,2 Kilowattstunden pro Kilogramm. Zum Vergleich: Brennholz aus Buche hat nur einen durchschnittlichen Heizwert von 4 Kilowattstunden pro Kilogramm. Wird dann noch berücksichtigt, dass Ofen und Schornstein bei der Verwendung von Holzbriketts weniger in Mitleidenschaft gezogen werden und die Umwelt weniger belastet wird als bei Brennholz und Braunkohle, sind Holzbriketts sowohl kurz- als auch langfristig die wirtschaftlichere und kostengünstigere Alternative.

Holzbriketts sind sauberer als Brennholz und Kohle

Vorteilhaft ist auch die saubere und platzsparende Lagermöglichkeit von Holzbriketts. Wo Brennholz 4 Schüttraummeter einnehmen kann und den Lagerplatz ebenso wie Braunkohle nicht sauber zurücklässt, ist für denselben Heizwert eine Tonne Holzbriketts ausreichend. Da Holzbriketts als Quader oder Rundlinge geliefert werden, lassen sie sich einfach stapeln und hinterlassen keine Verschmutzungen, was aufwendige Reinigungsarbeiten erspart. Es besteht auch nicht wie bei Brennholz das Risiko von Schädlingen, denn hochwertige Holzbriketts sind immer schädlings- und insektenfrei.

Kombination von Holzbriketts und Scheitholz

Wer es romantisch mag, gerne die tanzenden Flammen zwischen den Holzscheiten im Kamin beobachtet und dem Knistern des Holzes lauscht, wird beides bei Holzbriketts vermissen. Statt dessen glühen Holzbriketts aufgrund der hohen Dichte länger, heizen also auch länger als Holzscheite. Das fehlende Knacken ist auf den geringeren Feuchtigkeitsgehalt zurückzuführen. Holzbriketts und Brennholz können aber ohne Weiteres zusammen verwendet werden - so kommen die Sinne ebenso auf ihre Kosten, wie die Vorteile von Holzbriketts zu Heizzwecken Geldbeutel, Feuerungsanlage und Umwelt schonen. Eine andere Alternative ist die Verwendung von runden Holzbriketts mit mittigem Loch. Diese lassen sich besser anzünden, wodurch das Flammenspiel etwas intensiver ist als bei anderen Holzbriketts. Durch das Loch in den Holzbriketts entsteht beim Anzünden ein Zug, der den Vorgang beschleunigt. Diese Art der Holzbriketts hat aber auch eine etwas geringere Brenndauer als runde Holzbriketts ohne Loch und Holzbriketts in Quaderform.

Holzkohlebriketts im Vergleich zu Braunkohlebriketts

Mit Braunkohlebriketts lassen sich Holzbriketts hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit durchaus vergleichen, der Heizwert von einer Tonne Holzbriketts und einer Tonne Braunkohlebriketts unterscheidet sich nicht. Wohl aber gibt es Unterschiede in der Umweltfreundlichkeit, denn bei Holzbriketts handelt es sich um einen biogenen Brennstoff, bei Kohle um einen fossilen. Durch Holzbriketts werden die Rohstoffreserven der Erde nicht erschöpft. Der Energieaufwand bei der Herstellung von Braunkohlebriketts ist außerdem wesentlich höher als bei Holzbriketts und auch die Verbrennung von Holzbriketts ist weniger umweltbelastend.

Weitere Brennstoffarten

Biogene Brennstoffe sind nach einer europäischen Norm in vier Gruppen klassifiziert. Holzbriketts zählen zu den "Holzartigen Brennstoffen". Daneben gibt es die Gruppen: "Biomasse von Früchten", "Halmut und krautartige Brennstoffe" und "Definierte und undefinierte Mischungen". Von diesen Gruppen haben die "Holzartigen Brennstoffe" den höchsten Heizwert und innerhalb dieser Gruppe liegen Holzbriketts an der Spitze. Die Gruppe umfasst die Untergruppen Wald- und Plantagenhölzer, industrielles Restholz, Gebrauchtholz und Mischungen aus diesen Untergruppen. Die Untergruppen sind wiederum aufgeteilt: Unter Wald- und Plantagenhölzern werden Bäume und deren Bestandteile wie Baumstümpfe, Stämme, Äste, Resthölzer aus dem Wald und holzartige Biomasse zusammengefasst, industrielles Restholz umfasst chemisch behandelte und unbehandelte Holzreste sowie Zellstoff- und Papierreste, zum Gebrauchtholz zählt ebenfalls chemisch behandeltes und unbehandeltes Holz, wie es beispielsweise bei Möbeln Verwendung findet, und Mischungen können von allem etwas enthalten. Zertifizierte Holzbriketts werden stets aus chemisch unbehandeltem Industrieholz hergestellt. Die europäische Norm hat die Klassifizierung nach der molekularen Struktur und der elementaren Zusammensetzung vorgenommen, da diese den Heizwert bestimmen.

Verschiedene Holzarten

Grundsätzlich wird zwischen Hart- und Weichholz unterschieden. Zu den Harthölzern zählen unter anderem Buche und Eiche, zu den Weichhölzern Nadelbäume wie Fichte, auch Pappeln und Weiden sind Weichhölzer. Der wesentliche Unterschied zwischen Hartholz und Weichholz liegt in der Beschaffenheit der Fasern und im Wassergehalt, was sich auch im Heizwert von Holzbriketts dieser oder jener Art bemerkbar macht. Hartholz wächst langsamer, was zu einer höheren Faserdichte führt. Aus diesem Grund ist Hartholz schwerer als Weichholz. Schneller wachsende Weichhölzer sind aufgrund der geringeren Faserdichte leichter. Gemessen wird dies an der sogenannten Darrdichte. Die Darrdichte bezeichnet die Dichte von trockenen Hölzern bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 0 Prozent. Der Grenzwert liegt hier bei 0,55 Gramm pro Kubikzentimeter. Holz mit einem Wert darunter wird als Weichholz, solches mit einem Wert darüber als Hartholz bezeichnet.

Holzbriketts aus Hart- und Weichholz

Bei der Herstellung von Holzbriketts finden beide Holzarten Verwendung, wobei Holzbriketts aus Hartholz oft einen geringeren Heizwert aufweisen als Holzbriketts aus Weichholz. Der Heizwert von Holzbriketts variiert mit dem Feuchtigkeitsgehalt und den Ascherückständen. Der Feuchtigkeitsgehalt hängt von der verwendeten Holzart ab und beeinflusst den Brennvorgang der Holzbriketts, der wiederum das Volumen der Ascherückstände beeinflusst. Im Brennvorgang lässt sich bezogen auf den Feuchtigkeitsgehalt Brennholz nicht direkt mit Holzbriketts vergleichen, da die Berechnung einerseits auf das Volumen bezogen, bei Holzbriketts jedoch auf das Gewicht bezogen erfolgt.

Wie werden Holzbriketts hergestellt?

Um Späne zu Holzbriketts zu pressen, ohne weitere Stoffe hinzuzufügen, ist sehr hoher Druck notwendig. Je höher der Druck ist, umso mehr Wärme entsteht beim Pressen. Durch die Wärme werden bindende Inhaltsstoffe freigesetzt, die sich nach chemischen Gesetzen mit ihren freien Teilchen neu zusammensetzen und aneinander binden. Auf diese Weise entsteht ein festes Gefüge, welches ohne Hinzufügen von gesonderten Bindemitteln zu Holzbriketts gepresst werden kann. Daher können Holzbriketts ohne Zusatzstoffe hergestellt werden und sind in der Verbrennung umweltfreundlich.

Unterschiedliche Herstellungsverfahren

Hochwertige Holzbriketts werden mit zwei unterschiedlichen Pressverfahren hergestellt: dem Strangpress- und dem Presskammerverfahren. Das Strangpressverfahren unterscheidet sich wiederum in die Kolbenstrangpresse und die Extruderpresse für Holzbriketts. In allen Pressverfahren werden die Holzbriketts unter sehr hohem Druck hergestellt, der schließlich neben dem Rohmaterial die endgültige Qualität bestimmt.

Herstellung von Holzbriketts mit der Kolbenstrangpresse

Im Strangpressverfahren für Holzbriketts mit der Kolbenstrangpresse wird das Ursprungsmaterial in einen Kanal geleitet, in welchem durch einen sich hin und her bewegenden Kolben Reibung erzeugt wird, wodurch die erforderliche Wärme entsteht. Reibung und Wärme werden noch verstärkt, indem sich der Kanal zur Austrittsstelle hin verengt, was den Druck erhöht. An der Austrittsstelle des Kanals tritt schließlich ein gepresster Strang aus, der zu den endgültigen Holzbriketts weiterverarbeitet wird. Aufgrund der erzeugten Wärme wird der Strang zunächst in einem weiteren Kanal vorgekühlt, um dann nochmals weitergeleitet zu werden und endgültig abzukühlen. Ist dies geschehen, werden aus dem langen Strang die Holzbriketts auf die gewünschte Größe zugeschnitten. Die Dichte der Holzbriketts wird einerseits durch den ausgeübten Druck bestimmt, andererseits von der Vorbereitung der Späne beeinflusst. Werden diese vorab zerkleinert und bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 15 Prozent getrocknet, erhalten die Holzbriketts eine höhere Dichte. Form und Durchmesser der Holzbriketts sind vom Kanal der Strangpresse abhängig. Es können auf diese Weise sowohl runde Holzbriketts mit oder ohne mittiges Loch als auch eckige Holzbriketts hergestellt werden, die dann auf die handelsübliche Größe verkleinert werden.

Herstellung von Holzbriketts mit der Extruderpresse

Eine andere Form der Strangpresse zur Herstellung von Holzbriketts arbeitet mit einem Extruderkopf, dessen Form auch die der Holzbriketts bestimmt. Das Ursprungsmaterial wird mit einer Art Schnecke in diesen hineingepresst, wodurch wiederum Druck und folglich Wärme entsteht, so dass hochwertige Holzbriketts ohne das Hinzufügen von Bindemitteln hergestellt werden können. Da dieses Verfahren jedoch aufwendiger ist, wird es seltener zur Herstellung von Holzbriketts genutzt als die Kolbenstrangpresse.

Herstellung von Holzbriketts im Presskammerverfahren

Um Holzbriketts im Presskammerverfahren herzustellen, wird das Ursprungsmaterial zunächst vorverdichtet. Davon ist die spätere Qualität abhängig. Anschließend wird das vorverdichtete Rohmaterial in eine Presskammer geleitet, die bereits der Größe und Form des fertigen Holzbriketts entspricht. Das Weiterleiten in die Presskammer erfolgt unter dem zur Herstellung von Holzbriketts erforderlichen hohen Druck, um die notwendige Wärme und Verdichtung zu erreichen. Mit dem Ausstoßen haben die einzelnen Holzbriketts bereits ihre handliche handelsübliche Form und müssen nicht wie in den anderen Verfahren noch zugeschnitten werden. Mit dem Presskammerverfahren werden in der Regel quaderförmige Holzbriketts hergestellt. Ein Vorteil des Presskammerverfahrens zur Herstellung von Holzbriketts ist der im Vergleich zu den anderen Verfahren niedrigere Energiebedarf. Da jedoch die Holzbriketts einzeln nacheinander gepresst werden, ist der Zeitaufwand höher als bei den anderen Verfahren. Dennoch wird dieses Herstellungsverfahren genutzt, da auf diese Weise gefertigte Holzbriketts bei hochwertigem Rohmaterial und bei optimaler Trocknung wegen ihrer guten Brennbarkeit und der platzsparenden, sauberen Lagerung sehr beliebt sind.

Wassergehalt beeinflusst Heizwert

Der Heizwert von Holzbriketts wird maßgeblich von der enthaltenen Feuchtigkeit bestimmt, die durch die Verbrennung verdunstet. Ein hoher Wassergehalt im Material bedeutet, dass bei der Verbrennung mehr Energie verloren geht, als bei einem niedrigen Wassergehalt, wie er in Holzbriketts vorhanden ist. Die Erklärung ist ganz einfach: Die bei der Verbrennung verdunstende Feuchtigkeit entzieht der Umgebung Wärme, was sich negativ auf den Heizwert auswirkt. Holzbriketts mit weniger als 10 Prozent Wassergehalt haben daher einen höheren Heizwert als Scheitholz mit mehr als 10 Prozent Wassergehalt, denn die nutzbare Nettoenergie, die in Form von Wärme abgegeben wird, ist bei Holzbriketts höher. Bei frischem Holz ist der Wassergehalt im Gegensatz zu Holzbriketts nicht nur von der Holzart, sondern auch vom Alter und dem Erntezeitpunkt abhängig, er liegt etwa zwischen 45 und 60 Prozent. Wird das Holz getrocknet, sind es durchschnittlich noch 12 bis 20 Prozent. Es ist aber ein Trugschluss, dass der Heizwert an sich mit der Trocknung von frischem Holz wesentlich steigt. Durch das Trocknen sinkt zwar der Wassergehalt, zugleich jedoch auch die Gesamtmasse, aus der der Wassergehalt abgeleitet wird und aus deren Verhältnis sich schließlich der Heizwert berechnet.

Heizwert und Brennwert von Holzbriketts

Wie bei anderen Brennstoffen wird bei Holzbriketts zwischen dem Brennwert und dem Heizwert unterschieden. Der Brennwert eines Holzbriketts wird auch als unterer Heizwert verstanden, denn er bezeichnet die Gesamtwärme, in der auch die Wärme eingeschlossen ist, die durch die Verdampfung der Feuchtigkeit Energie abzieht. Unter dem Brennwert eines Holzbriketts wird also die Bruttowärme verstanden. Der Heizwert eines Holzbriketts hingegen bezeichnet den Energiegehalt, der nach Abzug der Verdampfungswärme bleibt. Dennoch ist grundsätzlich auch der Brennwert von Bedeutung, denn ob die Verdampfungswärme genutzt werden kann oder nicht, ist von der Beschaffenheit der Feuerungsanlage abhängig. Bei Holzbriketts ist dies in der Regel nicht der Fall, denn Feuerungsanlagen für biogene Brennstoffe, zu denen Holzbriketts ja zählen, erfüllen die Voraussetzungen zur Nutzung der Verdampfungswärme in den gängigen Ausführungen nicht. Der tatsächliche Heizwert, wie er bei Holzbriketts angegeben ist, entspricht daher immer dem oberen Wert und nicht dem Brennwert.

Verschiedene Heizwerte bei Holzbriketts

Neben dem Wassergehalt haben Lingine, Harze und Fette Einfluss auf den Heizwert. Das bedeutet grundsätzlich, dass Weichholz etwa einen 2 Prozent höheren Heizwert hat als Hartholz. Noch mal 2 Prozent höher liegt die Rinde von Nadelbäumen. Aufgrund des unterschiedlichen Brennverhaltens gelten diese Werte zwar für Scheitholz, welches ja als frisches Holz getrocknet wurde, jedoch nicht für Holzbriketts. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Berechnungsmethode bei Scheitholz und Holzbriketts eine andere ist. Bei Scheitholz ist das Volumen ausschlaggebend, bei Holzbriketts das Gewicht. Bei Holzbriketts haben aus Weichholz hergestellte einen höheren Heizwert als aus Hartholz hergestellte, bei Scheitholz gelten jedoch Harthölzer wie Buche als besser brennbar. Der Grund ist folgender und erklärt auch die unterschiedlichen Berechnungsmethoden: Buche hat als Hartholz bezogen auf die Masse einen geringeren Brennwert als ein Weichholz wie beispielsweise Fichtenholz, welches sich dichter pressen lässt. Werden jeweils Holzbriketts mit einem Gewicht von einem Kilogramm zum Heizen genutzt, schneiden Holzbriketts aus Fichte mit der höheren Dichte besser ab. Auch bei der Herstellung liegen Holzbriketts aus Weichholz vorne, denn der Energieaufwand ist bei Hartholz um etwa 20 Prozent höher. Noch besser als Holzbriketts aus Weichholz schneiden jedoch solche aus Rinde ab. Diese sind allerdings in der Herstellung teurer, so dass Holzbriketts aus Rinde seltener zum Heizen genutzt werden. Aufgrund ihres Brennverhaltens finden sie dennoch gerne zum Anfeuern Verwendung.

Qualitätssicherung bei Holzbriketts

Bis September 2011 galt in Deutschland für Holzbriketts aus unbehandeltem Holz die Norm DIN 51731. Im September 2011 wurde diese durch DIN EN 14961-3 abgelöst. Diese europäische Norm für Holzbriketts dient der Qualitätssicherung. Werden Holzbriketts zum Heizen in Haushalten genutzt, ist insbesondere Teil 3 der Norm interessant. Dieser regelt die Brennstoffspezifikationen und -klassen für Holzbriketts als feste Biobrennstoffe bei nicht industrieller Verwendung. Eine weitere Zertifizierung für Holzbriketts ist DINplus / 14961-3, welche zudem die Umweltfreundlichkeit des zur Herstellung der Holzbriketts verwendeten Ursprungsmaterials sicherstellen soll. Der Hintergrund ist, dass in Deutschland keine Holzbriketts auf den Markt kommen sollen, die aus illegal importiertem Holz hergestellt wurden. Dies ist auch europaweit durch eine Verordnung des EU-Parlaments geregelt, in Deutschland trat diese jedoch erst im März 2013 in Kraft und betrifft somit nur nach diesem Zeitpunkt hergestellte Holzbriketts. Seit März 2013 gilt eine Nachweispflicht, woher das zur Herstellung verwendete Holz stammt. Es sollte dennoch grundsätzlich darauf geachtet werden, wo und wie die Holzbriketts gefertigt werden, denn auch günstige legale Importhölzer können eine mindere Qualität aufweisen, was sich auch auf die Qualität der Holzbriketts auswirkt. Weiterhin kann die Qualität durch schlechte Lagerung oder lange Transportwege beeinträchtigt werden. Die Folgen sind nicht nur eine schlechtere Verbrennung oder gar Unbrauchbarkeit der Holzbriketts, auch die Umwelt und die Gesundheit können darunter leiden. Sind die Holzbriketts entsprechend zertifiziert, ist ein gleichbleibend hoher Qualitätsstandard sichergestellt. Hochwertige, umweltfreundliche und für die Gesundheit unbedenkliche Holzbriketts von seriösen Händlern sind mit dem Zertifikat ausgezeichnet.

Holzbriketts sicher lagern

Grundsätzlich müssen Holzbriketts trocken gelagert werden. Dringt Feuchtigkeit ein, geht dies mit einem Qualitätsverlust bis hin zur Unbrauchbarkeit der Holzbriketts einher, da Holzbriketts durch zu viel Feuchtigkeit aufquellen können und ihre hochwertigen Eigenschaften verlieren. Holzbriketts können jedoch platzsparender aufbewahrt werden als Brennholz, es ist daher einfacher, sie in einem trockenen Raum zu stapeln. Hier eignet sich auch ein Wohnraum, denn Holzbriketts sind sauber, frei von Schädlingen und verbreiten keine unangenehmen Gerüche. In jedem Fall sollte ein Innenraum zur Lagerung der Holzbriketts gewählt werden, dabei sind jeweils die örtlichen Brandschutzvorschriften zu beachten. Weitere Risiken, die bei der Lagerung von Holzbriketts ausgeschlossen werden sollten, sind die Bildung von Pilzsporen und die Selbstentzündung. Pilzsporen in Wohnräumen stellen ein gesundheitliches Risiko dar und die Selbstentzündung von Holzbriketts eine noch größere Gefahr. Wiederum geben die örtlichen Brandschutz-Verordnungen Informationen, um das Risiko bei der Lagerung von Holzbriketts zu minimieren.

Holzbriketts im Hinblick auf die Energiewende

Mit der Energiewende sind die Heizkosten gestiegen und es hat ein Umdenken hinsichtlich der Nutzung umweltfreundlicher Energien stattgefunden. Im Zuge dessen gewinnen Holzbriketts zunehmend an Bedeutung, denn sie sind günstiger als andere Heizstoffe und zugleich umweltfreundlich in der Herstellung, Verbrennung und Entsorgung. Dabei ist die Art des Heizstoffes an sich gar nicht so neu, denn Briketts gibt es bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts. Damals wurde die Brennbarkeit von Braunkohle durch die Brikettierung optimiert. Die ersten Holzbriketts wurden knapp 100 Jahre später in Sägewerken und Schreinereibetrieben gepresst, um günstige Brennstoffe zu erhalten. Heute kommt Holzbriketts neben der Wirtschaftlichkeit vor allem eine Bedeutung in der Ressourcenschonung und dem Klimaschutz zu. Das betrifft sowohl die sinnvolle Verwendung von Holzabfällen als auch die schadstoffarme Verbrennung und umweltschonende Entsorgung. Außerdem werden mit der Nutzung von Holzbriketts weniger fossile Brennstoffe benötigt, bei denen der Energieaufwand wesentlich höher ist, um sie als Brennstoffe nutzbar zu machen. In Zeiten der Fotovoltaik-, Windkraft- und Biogasanlagen sowie der Solar- und Geothermie sind Holzbriketts daher eine sinnvolle Ergänzung zur Deckung des Energiebedarfs.

Der Heizwert von Holzbriketts gegenüber anderen Brennstoffen

Mit dem Heizwert von Braunkohle und Holzpellets lassen sich Holzbriketts durchaus vergleichen, denn der Heizwert einer Tonne Holzbriketts entspricht dem der gleichen Menge Holzpellets oder Braunkohle. Die Vorteile von Holzbriketts sind hier eher in der praktischen und umweltfreundlichen Herstellung, Nutzung und Entsorgung zu sehen. Andere Brennstoffe schneiden im Vergleich mit Holzbriketts wesentlich schlechter ab. So entspricht der Heizwert einer Tonne Holzbriketts etwa dem von sechs Schüttraummetern beziehungsweise vier Raummetern getrocknetem Brennholz oder 500 Litern Heizöl.

Die ökologische Bedeutung von Holzbriketts

Wie trockenes Brennholz sind auch Holzbriketts ein Naturprodukt. Der wesentliche Unterschied im Hinblick auf die Umwelt liegt in der Freisetzung von Kohlendioxid bei der Verbrennung. Da trockenes Brennholz üblicherweise direkt von einem Baum stammt und dieser während des Wachstums tagtäglich Kohlendioxid aufgenommen hat, wird dieses beim Verbrennen auch wieder freigesetzt. Die Verbrennung hochwertiger zertifizierter Holzbriketts hingegen ist weitgehend neutral, denn es wird kein Kohlendioxid freigesetzt. Die Nutzung von Holzbriketts ist somit umweltfreundlicher. Ein weiterer ökologischer Aspekt ist die Herstellung aus Resten, die andernfalls keine Verwendung finden würden. Zertifizierte Holzbriketts enthalten außerdem keine Zusatzstoffe oder Bindemittel, was nicht nur bei der Verbrennung Umwelt und Gesundheit belasten würde, sondern auch eine umweltfreundliche Entsorgung unmöglich machen würde. Als reines Naturprodukt ohne Schadstoffe jedoch kann die Asche der Holzbriketts ohne Bedenken als Dünger genutzt werden. So profitiert die Natur noch, wenn die Holzbriketts verbrannt sind und eigentlich ausgesorgt haben. Aus ökologischer Sicht sind Holzbriketts daher ein idealer Brennstoff.

Holzbriketts im Vergleich zu fossilen Brennstoffen

Heizöl und Erdgas sind im Vergleich zu Holzbriketts teuer und ihr Vorrat ist irgendwann erschöpft. Ein Ziel der Energiewende ist nicht zuletzt, die Rohstoffreserven der Erde zu schonen und auf erneuerbare Energien zurückzugreifen, zu denen auch Holzbriketts als Heizmittel zählen. Leider hat die Energiewende jedoch auch steigende Preise zur Folge und ein kalter Winter kann den Geldbeutel schnell überstrapazieren. Werden alternativ oder ergänzend zu Öl oder Gas Holzbriketts genutzt, kann dem effektiv entgegengewirkt werden, zugleich wird die Erde weniger ausgebeutet und die Umwelt weniger belastet. Überall dort, wo geeignete Kamine, Öfen oder Heizkessel stehen, sind Holzbriketts eine günstige und umweltschonende Variante.

Verbrennungsrückstände von Holzbriketts

Der Verbrennungsrückstand gibt Aufschluss über die Umweltbelastung durch die Verbrennung. Bei Holzbriketts wird dieser anhand der zurückbleibenden Asche ermittelt. Je geringer deren Masse ist, umso geringer ist auch der Verbrennungsrückstand und somit die Umweltbelastung. Bei einem geringen Verbrennungsrückstand wird die Umwelt gleich auf zweifache Weise geschont, denn bei einem kleinen Aschevolumen ist auch die Schadstoffemission bei der Verbrennung niedriger. Zugleich müssen weniger Verbrennungsrückstände entsorgt werden. Da Asche ohne Schadstoffe unter bestimmten Voraussetzungen als Dünger verwendet werden darf, sollte bei dem Brennmaterial auf die Qualität geachtet werden, denn als Dünger wird der Verbrennungsrückstand wieder der Natur zugeführt, ohne die Umwelt zu belasten und Ressourcen zu verschwenden. Die Asche von Holz enthält unter anderem Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium und Phosphor - wertvolle Mineralien, um die Erde anzureichern. Ein weiterer Grund, der für die Nutzung von Holzbriketts spricht. Der Verbrennungsrückstand beeinflusst aber auch die Funktionalität des Ofens: Bleibt viel Asche zurück, fallen häufigere und aufwendigere Wartungsarbeiten an. Bei Holz ist der Verbrennungsrückstand grundsätzlich niedriger als bei anderen biogenen Brennstoffen, der Aschegehalt beträgt nur etwa 0,5 bis 0,6 Prozent. Da also der Verbrennungsrückstand von Holzbriketts sehr gering ist und Holzbriketts außerdem frei von Schadstoffen sind, ergeben sich gleich mehrere Vorteile gegenüber anderen Brennstoffen: Die Umwelt wird weder durch die Verbrennung noch durch die Entsorgung unnötig belastet, die Entsorgung ist vergleichsweise unaufwendig, die Asche kann wieder der Natur zugeführt werden und Ofen und Schornstein werden durch Holzbriketts weniger in Mitleidenschaft gezogen.

Nutzung der Verbrennungsrückstände von Holzbriketts

Holzbriketts werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Das Herstellungsverfahren ist umweltfreundlich und auch die Entsorgung der Verbrennungsrückstände von Holzbriketts sollte im Hinblick auf die Umwelt erfolgen. Eine Möglichkeit ist die Nutzung der Asche von Holzbriketts als Dünger. Hier sind allerdings nur die Grobasche und die Rostasche geeignet, nicht die Verbrennungsrückstände, die sich beispielsweise im Schornstein festsetzen, oder der Feinstaub. Beides sollte vorzugsweise über den Hausmüll entsorgt und nicht der Natur zugeführt werden, da sie eine höhere Umweltbelastung darstellen. Ebenso verhält es sich bei der Nutzung von chemisch belasteten Anzündern. Werden in Wachs getränkte Anzünder aus Holzwolle genutzt, kann die Asche der Holzbriketts bedenkenlos als Dünger Verwendung finden. Hierzu wird sie entweder direkt in den Boden gegeben oder aber dem Kompost zugeführt. Bei der Düngung mit der Asche von Holzbriketts sollte eher sparsam vorgegangen werden, für eine Fläche von einem Quadratmeter ist ein Volumen von zehn Dezilitern Asche völlig ausreichend. Pflanzen, die auf saurem Boden gedeihen, sollten nicht mit der Asche von Holzbriketts gedüngt werden, da sie den Säuregehalt senkt. Neben der Verwendung als Dünger kann die Asche von Holzbriketts in der Industrie sowie im Landschafts- und Straßenbau verwendet werden.

Wo dürfen Holzbriketts genutzt werden?

Dies ist in 1. BImSchV §3 geregelt. Holzbriketts dürfen, sofern sie aus naturbelassenem Holz bestehen und nach DIN EN 14961-3 zertifiziert sind, wie auch Scheitholz zum Heizen Verwendung finden. Das bedeutet, dass Holzbriketts in geeigneten Feuerungsanlagen wie Öfen und Kaminen als Brennstoff dienen können. Auch das Befeuern von anderen Feuerungsstätten wie Herden oder Saunaöfen sowie die Verwendung von Holzbriketts zum Grillen ist gestattet. Eine Voraussetzung ist, dass der Ofen manuell beschickt ist. Eine emissionsschutzrechtliche Genehmigung ist nur erforderlich, sofern die Nennwärmeleistung mehr als 1.000 Kilowatt beträgt - vorausgesetzt, die Holzbriketts sind entsprechend zertifiziert.

Beschaffenheit einer Feuerungsanlage für Holzbriketts

In privaten Haushalten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Holzbriketts zu nutzen. Dazu zählen beispielsweise offene und geschlossene Kamine, Kaminöfen, Zimmeröfen, Kachelöfen und Herde. Auch Heizkessel sind geeignete Feuerstätten für Holzbriketts, ebenso können Holzbriketts in einem den Vorschriften entsprechenden Grill im Garten genutzt werden. Hier eignen sich vor allem Holzbriketts, die entsprechend zerkleinert werden können, indem sie zum Beispiel in mehrere Scheiben geschnitten werden. Eine für Holzbriketts geeignete Feuerungsanlage ist mit einem offenen oder geschlossenen Brennraum ausgestattet, der der beim Verbrennen entstehenden Hitze standhält und die Wärme durch Abstrahlung an die Umgebung abgibt. Der Brennraum schließt an eine Abzugsanlage an, durch die der beim Verbrennen der Holzbriketts entstehende Rauch entweichen kann. In privaten Haushalten kommen meist für Holzbriketts geeignete manuell beschickte Feuerungsanlagen zum Einsatz, die nach DIN 18896 hergestellt wurden. Daneben gibt es automatisch beschickte Feuerungsstätten, die jedoch für Holzbriketts nicht geeignet sind. Bis auf die vorgeschriebenen Elemente unterscheiden sich die für Holzbriketts geeigneten Feuerungsanlagen in der Ausstattung. Welche Art Holzbriketts die richtige Wahl für welche Feuerungsanlage sind, hängt unter anderem von der Größe des Brennraumes und der Ofenleistung ab.

Holzbriketts im Heizkessel oder Grill nutzen

Im Heizkessel oder Holzvergaserkessel findet nicht wie im Ofen eine direkte Verbrennung statt, sondern es erfolgt eine Umwandlung in Sekundärenergie. Diese thermochemische Umwandlung findet auch statt, wenn Holzbriketts im Heizkessel Verwendung finden. Für einen Heizkessel eignen sich alle Arten von Holzbriketts, Größe und Brenndauer sind bei der Auswahl der Holzbriketts ausschlaggebend. Um einen Grill mit Holzbriketts anzufeuern, sollten solche gewählt werden, die sich zerkleinern lassen. Die kleinen Stücke der Holzbriketts können dann wie Kohle genutzt werden, sind aber wesentlich umweltfreundlicher und ergiebiger, auch hinterlassen Holzbriketts weniger Rückstände.

Holzbriketts im offenen Kamin nutzen


Offene Kamine sind in Wohnräumen aufgrund des gemütlichen Ambientes, das sie verbreiten, sehr beliebt und grundsätzlich zum Abbrennen von Holzbriketts geeignet, zum Heizen hingegen weniger. In einigen Orten Deutschlands ist die Nutzung offener Kamine mit Scheitholz auch verboten, da beim Verbrennen zu viele Schadstoffe freigesetzt werden. Als alleiniges Heizsystem des Wohnraumes sind offene Kamine nicht gestattet. Ein offener Kamin ist meist in die Wand eingemauert und verfügt vorne über eine Öffnung, in die die Holzbriketts eingelegt werden. Der Sauerstoff, der zum Verbrennen der Holzbriketts notwendig ist, wird über diese Öffnung der Raumluft entzogen, die Menge kann nicht reguliert werden. Einige Modelle sind mit zusätzlichen Kanälen ausgestattet, die auch Außenluft zuführen. Über einen Abzugskanal und Schornstein wird der Rauch aus dem Brennraum nach draußen geleitet. Wärme entsteht beim offenen Kamin durch Abstrahlung, der Heizeffekt für den Wohnraum ist vergleichsweise gering. Die Beliebtheit des offenen Kamins beruht eher auf dem gemütlichen Knistern und Flackern der Flammen, weshalb Holzbriketts hier seltener als alleiniger Brennstoff zum Einsatz kommen. Wohl aber eignen sich Holzbriketts als Beigabe zum Scheitholz.

Holzbriketts im geschlossenen Kamin nutzen

Wie der offene Kamin ist der geschlossene Kamin mit einem Brennraum und einem Abgaskanal ausgestattet. Der wesentliche Unterschied ist, dass die Holzbriketts in einen mit feuerfestem Glas verschließbaren Brennraum gelegt werden. Die Verbrennungsluft für die Holzbriketts wird also nicht direkt durch diesen bezogen, sondern durch eine gesonderte Luftzufuhr. Hier kann die Menge gesteuert werden. Das hat zur Folge, dass die beim Verbrennen der Holzbriketts entstehende Temperatur im Brennraum wesentlich höher ist als beim offenen Kamin. Die Wärme wird ebenfalls durch Abstrahlung in den Raum abgegeben, zusätzlich kann der Kamin mit Wärmeableitern ausgestattet sein. Werden Holzbriketts im geschlossenen Kamin genutzt, hat dies den Vorteil, dass nach dem Verbrennen weniger Asche zurückbleibt als bei Scheitholz. Auch der Schornstein wird mit Holzbriketts geschont. Außerdem lassen sich Holzbriketts platzsparend und sauber neben dem Kamin stapeln. Da der Wirkungsgrad eines geschlossenen Kamins höher ist als der eines offenen, finden Holzbriketts hier eher Verwendung.

Holzbriketts im Kaminofen nutzen

Die Funktionsweise ist beim Kaminofen ähnlich wie beim geschlossenen Kamin. Die Holzbriketts werden ebenfalls in einen mit feuerfestem Glas verschließbaren Brennraum auf einen Rost gelegt, durch den die Asche in einen Auffangbehälter fällt. Der Kaminofen kann allerdings frei im Raum stehen und ist als Heizsystem daher besser geeignet. Beim Standort sind die örtlichen Brandschutzbestimmungen zu beachten, in der Regel gilt ein Mindestabstand von 20 Zentimetern zu Wänden, in Einzelfällen auch mehr. Der Boden muss gegebenenfalls mit einem besonderen Feuerschutz ausgestattet sein. Die zum Verbrennen der Holzbriketts erforderliche Luft wird beim Kaminofen von oben durch Kanäle zugeführt, die Menge ist regulierbar. Die Kanäle verlaufen entlang der Scheibe, so dass diese nicht so schnell durch Ruß verschmutzt wird. Da der Effekt aber eher beim Abbrennen von Scheitholz als bei Holzbriketts auftritt, ist dies nebensächlich. Die Wärme der verbrennenden Holzbriketts wird wiederum durch Abstrahlung abgegeben. Für einen Kaminofen sind Holzbriketts gut geeignet, da sowohl im Innenraum als auch außerhalb kaum Verschmutzungen entstehen und Holzbriketts keine unnötigen Wartungsarbeiten verursachen. Zudem ist der Heizwert von Holzbriketts höher als der von Scheitholz.

Holzbriketts im Zimmerofen nutzen

Der Zimmerofen ist eine Vorgängervariante des Kaminofens. Er steht ebenfalls frei im Raum und ist gut als Feuerstätte für Holzbriketts geeignet. Wiederum sind beim Standort die örtlichen Brandschutzbestimmungen zu beachten. Ein Unterschied zum Kaminofen ist, dass die Holzbriketts durch eine oben am Zimmerofen befindliche Tür eingegeben werden. Die Holzbriketts werden ebenfalls auf einen Rost gelegt, unter dem sich ein Auffangbehälter für die Asche befindet. Der zum Verbrennen der Holzbriketts erforderliche Sauerstoff wird von oben zu- und durch den gesamten Brennraum geführt und kann reguliert werden, wodurch auch die Temperatur im Brennraum gesteuert wird. Durch Abstrahlung gelangt die Wärme in den Wohnraum. Die Vorteile der Nutzung von Holzbriketts gegenüber Scheitholz sind dieselben wie bei anderen Feuerungsstätten: Holzbriketts können platzsparend und sauber gelagert werden und hinterlassen auch im Brennraum und Abzug weniger Verschmutzungen.

Holzbriketts im Kachelofen nutzen

Beim ebenfalls für Holzbriketts geeigneten Kachelofen handelt es sich um einen Speicherofen. Hier ist die Heizleistung sehr effektiv, da die Wärme der verbrennenden Holzbriketts über eine recht große Oberfläche abgegeben wird. Die bei der Verbrennung der Holzbriketts entstehenden Gase werden durch in dem Ofen befindliche Schächte geleitet. Die Schächte sind in einer Speichermasse integriert, über die schließlich die Wärme abgestrahlt wird. Als Speichermasse eignet sich neben Kacheln auch Ton, Speckstein oder Zement. Die mit bis zu 130 °C verhältnismäßig geringe Oberflächentemperatur wird durch die große Abstrahlfläche ausgeglichen. Die zur Herstellung einer derartigen Feuerungsanlage verwendeten Bauteile sind gut für Holzbriketts geeignet, allerdings ist das Errichten der nach den ortsüblichen Brandvorschriften gemauerten Stätte im Wohnraum mit einigem Aufwand verbunden. Zur Nutzung von Brennholz ist der Kachel- oder Speicherofen sehr beliebt, denn es verbrennt nicht nach dem Durchbrand-, sondern nach dem Abbrandprinzip. Das bedeutet, dass die erforderliche Luft seitlich eingeleitet wird und der Verbrennungsvorgang von oben nach unten erfolgt. Dadurch werden die Gase langsamer freigesetzt, wodurch das Holz ähnlich wie bei Holzbriketts gleichmäßiger verbrennt. An die Effektivität von Holzbriketts kommt Brennholz jedoch auch in einem solchen Ofen nicht heran. Zudem gilt auch hier: Holzbriketts können sauberer und platzsparender gelagert werden, sind wesentlich umweltfreundlicher und schonen die Anlage.

Holzbriketts im Herd nutzen

Mit Brennholz oder Holzbriketts betriebene Küchenherde sind heute selten geworden, haben aber den Vorteil, dass sie sowohl zum Kochen als auch zum Heizen genutzt werden können. Hier werden also mit Holzbriketts nicht nur Kosten für Wärme, sondern auch für Strom gespart. In Anbetracht der doch recht teuren Energiewende sind daher Holzbriketts in Kombination mit einem Herd zum Kochen und Heizen eine wirtschaftliche Alternative. Um Holzbriketts zum Kochen zu nutzen, werden diese auf den oberen Rost gelegt, zum Heizen wird der untere Rost genutzt. So steht zum Verbrennen der Holzbriketts ein größerer Feuerraum zur Verfügung und die Heizleistung ist entsprechend höher. Beim Kochen hingegen wird mit der sogenannten Flachfeuerung gearbeitet - die Holzbriketts sollen hier nur die Herdplatten aufheizen und liegen deshalb in geringem Abstand darunter. Gerade beim Kochen erfreuen Holzbriketts durch die geringeren Ascherückstände gegenüber Brennholz, denn die Küche verstaubt weniger.

So werden Holzbriketts verwendet:

Die eine Voraussetzung zur Verwendung von Holzbriketts ist eine geeignete Feuerstätte, auch müssen die Holzbriketts richtig gelagert werden. Eine andere Voraussetzung zur effektiven Nutzung von Holzbriketts ist das fachgerechte Hantieren mit ihnen. Nachdem die Holzbriketts in einen geeigneten Brennraum eingelegt wurden, ist die Sauerstoffzufuhr derart zu erhöhen, dass sie schnell brennen. Glühen die Holzbriketts nur, ist das Ziel verfehlt, denn nur durch das Brennen der Holzbriketts werden die gewünschten Temperaturen erreicht und es bleiben möglichst wenig Rückstände übrig. Viel Sauerstoff ist außerdem wichtig, um die entstehenden Gase zu verbrennen, andernfalls würden diese entweichen und das Ziel des umweltfreundlichen Heizens mit Holzbriketts ist ebenfalls verfehlt. Gelangt hingegen beim Anzünden der Holzbriketts ausreichend Sauerstoff in den Brennraum, wird eine vollständige Verbrennung erreicht und auch die Gase entzünden sich. Sobald die Holzbriketts ein Glutbett gebildet haben, kann die Sauerstoffzufuhr entsprechend gedrosselt werden, oder aber es werden neue Holzbriketts nachgelegt, die wiederum Luft zum Verbrennen benötigen. Die reine Glut hingegen soll möglichst lange erhalten bleiben, um die Raumtemperatur zu halten, weshalb nur eine minimale Sauerstoffzufuhr erforderlich ist. Wie die Steuerung der Luftzufuhr erfolgt, ist von der Konstruktion der Feuerungsanlage abhängig. Es hat sich bewährt, Holzbriketts statt von unten von oben anzuzünden. Dazu wird einfach der Anzünder auf die Holzbriketts gelegt und, nachdem die Sauerstoffzufuhr entsprechend hoch ist, entzündet. Geeignete Anzünder sind im Handel erhältlich, sie bestehen in der Regel aus Holzwolle oder Hobelspänen. Die umweltfreundlichere Variante sind solche aus Holzwolle, die in Wachs getränkt wurde. Weiterhin empfiehlt es sich, den Brennraum nicht zu dicht mit Holzbriketts zu bestücken, denn Holzbriketts dehnen sich unter der Hitze aus.

Hochwertige Holzbriketts in der Praxis

Der Feuchtigkeitsgehalt und der Heizwert unterscheiden sich je nach Art der Holzbriketts. Gepresste RUF Holzbriketts aus Fichte erreichen beispielsweise bei einer Restfeuchte um 5,5% einen Heizwert von etwa 5 Kilowattstunden pro Kilogramm. Die gleiche Art Holzbriketts aus Buche und Eiche erreicht je Kilogramm einen Heizwert bis 5,23 Kilowattstunden bei einer Restfeuchte um 7,7 Prozent. Beide Arten sind besonders praktisch in der Handhabung, da sie sich gut und sauber im Wohnraum stapeln lassen. Daneben gibt es runde Holzbriketts mit und ohne Loch. Solche aus Buche ohne Loch können bei einer Restfeuchte von unter 6 Prozent durchaus einen Heizwert von 5,33 Kilowattstunden je Kilogramm erreichen, und das bei einer Nutzdauer bis zu sechs Stunden. Die tatsächliche Nutzdauer hängt von der Ofenleistung ab und setzt sich hier aus bis zu zwei Stunden Brenn- und bis zu vier Stunden Glutdauer zusammen. Solche Holzbriketts haben den Vorteil, dass sie sich in handliche Scheiben zerkleinern lassen.

Praktische Anlieferung, einfacher Transport

Größere Mengen Holzbriketts werden in praktischen Gebinden auf Paletten angeliefert, die sich ohne Probleme im Wohnraum oder in der Garage verstauen lassen. Es besteht die Auswahl aus verschiedenen Verpackungseinheiten. Für den Transport sollte stets ein entsprechend belastbares Hilfsmittel wie beispielsweise eine Sackkarre gewählt werden, auf der die Holzbriketts sicher befestigt werden. Einzelne Holzbriketts können problemlos von der Lagerstätte entnommen und sauber neben der Feuerungsanlage gestapelt werden. Es sollten jedoch immer nur so viele Holzbriketts getragen werden, dass ihr Gewicht dem Rücken nicht schadet.

Die Vorteile von Holzbriketts im Überblick

Holzbriketts sind umweltfreundlich, denn:
- Holzbriketts werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt
- Holzbriketts enthalten keine Schadstoffe
- Holzabfälle werden sinnvoll verwertet
- Bei der Verbrennung von Holzbriketts wird kein Kohlendioxid freigesetzt
- Es bleibt nur ein geringer Verbrennungsrückstand zurück
- Die Asche von Holzbriketts kann als Dünger verwendet werden
- Fossile Ressourcen werden geschont

Holzbriketts sind eine kostengünstige Heizmethode, denn:
- Erdgas und Heizöl sind teurer als Holzbriketts
- Eine Tonne Holzbriketts entspricht vier Raummetern Brennholz
- Es fallen weniger Wartungsarbeiten an der Feuerungsanlage an

Holzbriketts sind praktisch in der Handhabung, denn:
- Holzbriketts können platzsparend gelagert werden
- Die Lagerstätte bleibt sauber
- Es ist eine trockene Lagerung im Wohnraum möglich
- Holzbriketts enthalten keine Schädlinge
- Holzbriketts hinterlassen geringe Verbrennungsrückstände
- Holzbriketts haben eine lange Nutzungsdauer
- Holzbriketts haben einen hohen Heizwert
- Handelsübliche Anzünder genügen zum Entzünden der Holzbriketts

Holzbriketts sind für private Haushalte geeignet, denn:
- Holzbriketts können in haushaltsüblichen Kaminen und Öfen genutzt werden
- Bei der ordnungsgemäßen Lagerung entstehen keine unangenehmen Gerüche
- Bei der Verbrennung werden keine gesundheitsschädlichen Stoffe freigesetzt
- Holzbriketts schonen Brennraum und Schornstein
- Holzbriketts schonen den Geldbeutel

Holzbriketts unterscheiden sich
- Im zur Herstellung verwendeten Holz
- Im Herstellungsverfahren
- In der Form und Größe (quaderförmig, rund mit und ohne Loch)
- In der Restfeuchte, dem Heizwert und dem Aschevolumen

Hochwertige Holzbriketts sind nach DIN EN 14961-3 oder DINplus / 14961-3 zertifiziert:
- Es wird ausschließlich schadstofffreies Holz verwendet
- Es werden keine Bindemittel hinzugefügt
- In Holzbriketts sind keine Schädlinge enthalten
- Die Herstellungsverfahren von Holzbriketts sind umweltfreundlich
- Es werden keine illegalen Importhölzer verwendet
- Die Verbrennung ist schadstofffrei
- Der Verbrennungsrückstand von Holzbriketts ist gering
- Die Asche kann als Dünger genutzt oder im Hausmüll entsorgt werden
- Holzbriketts unterliegen Qualitätskontrollen

Die Qualitätskontrollen für Holzbriketts umfassen
- Schadstoffgehalt
- Schädlingsgehalt
- Feuchtigkeitsgehalt
- Dichte
- Aschegehalt
- Heizwert

Damit ist bei zertifizierten Holzbriketts ein gleichbleibend hoher Qualitätsstandard gewährleistet, der den Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit gerecht wird.